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Vivaldi – Die Browseralternative die mich wirklich überzeugt

Vivaldi – Wer ist Vivaldi ?

Vivaldi wurde vom ehemaligen Opera-Chefentwickler Jon Stephenson von Tetzchner ins Leben gerufen. Der Browser nutzt als Unterbau einen Blink Kern, der auch in den schnellen Browsern Chrome und Chromium Verwendung findet. Lässt sich aber besser konfigurieren, wie die beiden Alternativen.

Die Zielgruppe des Browsers Vivaldi sind wohl auch eher die Power-Nutzer, die gefallen dran finden den Browser optimal einstellen zu können. Denn im Gegensatz zum Trend, immer mehr Funktionen im Browser einzusparen, geht Vivaldi hier einen anderen Weg. Vivaldi liegt mittlerweile in der Version 1.13 vor und wird natürlich regelmäßig weiterentwickelt.

Vivaldi – Was kann der Browser ?

Alle Funktionen kann ich hier gar nicht aufzählen, weil ich mich selbst noch in der Findungsphase befinde. Jedoch hat bei mir Vivaldi schon meinen sonstigen Favoriten Firefox als Standardbrowser abgelöst. Zuerst fällt auf, das der Browser vom Design her wirklich gut anpassbar ist. Es gibt verschiedene Grunddesigns und man kann genau festlegen wo z.B die Bookmarks angezeigt werden sollen. Klassisch als Leiste oben oder gar unten. An der Seite oder gar nicht ? Alles möglich. Auch ist es möglich die Farben des Browsers sogar Zeit gesteuert zu wechseln.

Tabs können wie üblich oben in einer Leiste angezeigt werden, aber eben auch gestapelt an der Seite. Der Individualisierung sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Jedoch hat dies auch Nachteile. Es braucht einfach ne Weile bis man seinen Browser für seine Vorlieben eingerichtet hat. Nicht zuletzt auch weil die vielen Möglichkeiten selbstverständlich eben auch entsprechende Einarbeitungszeit benötigen.

Vivaldi – Addons von Chrome und Chromium verwendbar

Eigendlich wollte der norwegische Chef von Vivaldi, nachdem er Opera verlassen hat, bei seinem neuen Browser ganz neu anfangen. Jedoch fehlten hierfür die Ressourcen, weshalb man eben wie Chromium oder Chrome auf Blink als Engine setzt, anstatt wie Opera eine eigene Engine zu entwickeln. Dies hat aber den Vorteil, das fast sämtliche Addons, die für Chrome und Chromium zur Verfügung stehen auch unter Vivaldi lauffähig sind.

Interessant ist, dass Vivaldi teilweise sogar schneller wie die beiden Konkurrenten ist. Der Firefox wird dabei trotz vor kurzem rausgebrachten Update noch immer in den meisten Bereichen klar abgehängt. Positiv zu erwähnen ist der Speicherbedarf von Vivaldi. Auch wenn man etliche Tabs offen hat, wird der Arbeitsspeicher nicht so ausgelastet wie bei der Konkurrenz.

An weiteren Funktionen gibt es z.B die Möglichkeit Notizen zu hinterlegen. Hier kann man dann ohne Probleme auf diese zurückgreifen. Natürlich ist es in Vivaldi auch möglich, seine Einstellungen aus Chrome, Chromium, Firefox oder Opera zu zu übertragen. Hierfür klickt man einfach oben links aufs Logo -> Datei -> Lesezeichen und Einstellungen importieren.

Vivaldi – Es werden keine Daten gesammelt

Der große Vorteil aber an Vivaldi ist, das hier keine persönlichen Daten übertragen werden. Über die in Vivaldi einsehbaren Statistiken erfährt man: „Das ist alles nur für Ihre eigenen Zwecke. Wir schnüffeln niemanden aus.“ Schließlich soll Vivaldi „ein Browser für unsere Freunde sein“ – so das offizielle Motto. „Und Freunde schnüffelt man nicht aus“, erklärt der Chefentwickler Jon Stephenson von Tetzchner.

Vivaldi – Was kommt da noch ?

In der Entwicklungspipeline ist unter anderem noch ein integrierter Emailclient, damit man Browser und Email aus einer Hand bedienen und verwalten kann. Ein Release Datum dazu steht aber noch in den Sternen. Da müssen wir uns überraschen lassen. Mit dem Geldverdienen wolle und könne Vivaldi sich dabei Zeit lassen, sagt von Tetzchner. Seine Anteile an Opera haben ihn wohlhabend genug gemacht, um das Projekt vorerst aus eigener Tasche zu finanzieren. Knapp 40 Entwickler arbeiten derzeit am Browser.

Vivaldi – Mein Fazit

Wie ich schon erwähnte, bin ich inzwischen komplett auf Vivaldi umgestiegen. Der Funktionsumfang, die Performance und auch die Optik haben mich gänzlich überzeugt. Bisher sind mir auch keine Negativpunkte aufgefallen. Nachdem Opera von den Chinesen gekauft wurde, hat der norwegische Ex Chef von Opera nun mit Vivaldi durchaus eine sehr interessante Browseralternative auf dem Markt platziert, der es zu wünschen ist, das sie sich ähnlich gut durchsetzt wie Opera damals.

Auch wenn ich selbst noch nicht sämtliche Funktionsmöglichkeiten durchspielen konnte, bin ich regelrecht geflasht von den mir da bietenden Möglichkeiten. Auch in Anbetracht der Dinge, die da noch kommen mögen. Ich glaube auch, den Browser durchaus für euch empfehlen zu können. Probiert ihn einfach mal aus. Spielt mit den Möglichkeiten und schaut, ob er euch überzeugen kann. Denn Vivaldi ist es durchaus Wert mal ausprobiert zu werden.

Vivaldi kann unter Linux Mint und Ubuntu über die Anwendungsverwaltung installiert werden. Alternativ gibt es das installierbare .deb Paket direkt bei Vivaldi.

Habt ihr Vivaldi schonmal ausprobiert ? Oder seit ihr mit eurem Browser vollkommen zufrieden ? Schreibt dazu einfach was in die Kommentare.

About David

Hallo ! Ich begrüße Dich auf Mintubu.de ! Ich heiße David und möchte Dir den einen oder anderen vielleicht hilfreichen Artikel präsentieren. Dabei muss ich erwähnen dass ich kein Linux Crack bin. Aber ich hoffe trotzdem, dem einen oder anderen mit meinen Beiträgen weiterhelfen zu können. Noch viel Spaß auf meiner Seite.

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